„Je höher die Antenne, desto besser!“ – dieser Grundsatz gilt im Amateurfunk fast immer, wenn es um DX und weit entfernte Stationen geht. Doch was tun, wenn wir ein bestimmtes Ziel im Nahbereich (z. B. innerhalb Deutschlands oder Mitteleuropas) abdecken wollen, ohne in die „Tote Zone“ zu geraten?

Hier kommt NVIS (Near Vertical Incident Skywave) ins Spiel. In seinem Vortrag erklärt Stefan, DL8SFZ, wie durch gezielt niedrig aufgehängte Antennen eine steile Raumwellenausbreitung erreicht wird, mit der sich Entfernungen von wenigen Kilometern bis ca. 800 km lückenlos überbrücken lassen.

Anhand von Praxisdaten und Messungen zeigt der Vortrag, welche Aufbauhöhen (bezogen auf die Wellenlänge λ) ideal sind, welchen Einfluss Bodenbeschaffenheiten wie feuchte Wiesen oder trockenes Karstgestein haben und wie SOTA-Gänger sowie Notfunker diesen Effekt optimal für sich nutzen können.